Laserchirurgie von Metastasen

Patienten mit metastasierten Tumorerkrankungen profitieren besonders von dem Operationslaser . Der Grund hierfür ist, dass mit dem Laser das gesunde, verbleibende Oragngewebe maximal geschont werden kann.

Normalerweise werden Metastasen mit einem Sicherheitsabstand operativ entfernt, damit keine Lokalrezidive auftreten. Bei der Laseranwendung reicht ein sehr knapper Sicherheitssaum aus, da durch den Laser automatisch ein Sicherheitsabstand erzeugt wird. Dies geschieht durch eine Vaporisations- oder Koagulationszone; diese beträgt an der Lunge etwa 4 mm und an der Leber etwa 3 mm. Basierend auf deser Technik können auch viele einzelne Metastasen in der Lunge oder der Leber mit einem minimalen Verlust an gesundem Organgewebe operativ entfernt werden.

Diese moderne Therapie ist mit keiner anderen Therapieform bislang zu erreichen. Histopathologisch jedoch ist dem beurteilenden Pathologen der knappe Sicherheitsabstand zu erläutern. Oftmals kann der Pathologe nur mit der Information „die Metastase wurde mit dem Laser entfernt“ sicher eine mikrokopisch saubere R0-Resektion diagnostizieren.

Verschiedene Lasersysteme stehen zur Verfügung, wobei der Wellenlänge eine besondere Bedeutung zukommt. Der Operationslaser muss besonders ausgewogen sein zwischen Koagulation und Schneiden, d.h. Blutstillung und Sicherhheitssaum bei gleichzeitiger optimaler Gewebedurchtrennung. Bei einer Wellenlänge von 1318 ist die Operation an parenchymatösen Organen in idealer Weise möglich. Diese Wllenlänge hat den Vorteil einer raschen Gewebedurchtrennung und gleichzeitig einer sehr guten blutstillende, koagulativen Wirkung. In der folgenden Bildserie werden wir Ihnen die Wirkungsweise an Leber und Lunge demonstrieren.

Für Ärzte

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